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Studie: Deutsche kaufen in Corona-Krise lieber stationär als online

Die Corona-Krise mit Ausgangsbeschränkungen und Ladenschließungen hat laut einer Umfrage der Offerista Group kaum Auswirkungen auf die Einkaufsfrequenz der Deutschen. Die Befragten kaufen demnach nicht öfter ein als vorher und viele wollen lokal shoppen.

Einkaufswagen
Bau- und Gartenmarktbranche mit positiver Zwischenbilanz
Foto: analogicus/pixabay

78 Prozent der Befragten geben laut Offerista an, dass sie gegenwärtig nicht beziehungsweise eher nicht online einkaufen. Die überwiegende Mehrheit (91 Prozent) kauft nicht öfter ein. Die meisten (49 Prozent) gehen einmal in der Woche los, weitere 35 Prozent einmal alle drei Tage. 9 Prozent geben an, seltener als einmal die Woche einzukaufen und nur 7 Prozent gehen täglich in ein Ladengeschäft. Die am meisten nachgefragten Produkte sind neben Lebensmitteln (95 Prozent), Reinigungs- und Desinfektionsmittel (22 Prozent) sowie Klopapier (15 Prozent). Bestimmte Produkte helfen den Konsumenten offenbar, durch die aktuell herausfordernden Zeiten zu kommen. So können die Befragten derzeit am wenigsten auf Bücher und Spiele, Haus- und Gartenprodukte sowie Kosmetik verzichten, so die Umfrage.

Stationär weiter gefragt

„Verbraucher halten in der aktuellen Krise am stationären Handel fest. Sie wollen lokale Geschäfte, in Zeiten der Solidarität vielleicht mehr denn je. Im Ladengeschäft in ihrer Nähe erhalten sie in der Regel die Produkte, die sie gegenwärtig benötigen, ohne lange Lieferzeiten. Mit dieser unmittelbaren Verfügbarkeit punktet der stationäre Handel derzeit beim Verbraucher“, sagt Offerista-Chef Benjamin Thym.

Das Unternehmen hat für die Studie vom 27. bis 30. März 3.972 Deutsche ab 18 Jahren über die eigene App „Marktjagd“ und online auf „marktjagd.de“ zu ihrem Shoppingverhalten während der Corona-Krise befragt.

09.04.2020