zurück

Premiere auf der Spoga+gafa

Am Montag feierte die Studie „City Gardening“ ihrer Premiere. Erstmalig wurde sie auf der Messe einem internationalen Fachpublikum vorgestellt und der Andrang in Halle 6 der Messe konnte sich sehen lassen.

Katharina Onssuseit, Management Programm Markt in Grün, stellte die Studie City Gardening auf der Spoga+gafa vor.
Katharina Onusseit, Management Programm Markt in Grün, stellte die Studie City Gardening auf der Spoga+gafa vor.
Foto: MiG

Katharina Onusseit, Management Programm Markt in Grün, startete am Montag mit ihrer Präsentation zur Studie „City Gardening“, die Vortragsreihe auf dem IVG Power Place Akku & Power Place City Gardening. Schwerpunkt der Studie war die Ansprache der neuen Zielgruppe „City Gardener“. Es handelt sich hier um Personen, die in der Stadt leben und eine Grünfläche von nicht einmal 20 Quadratmeter, oder nur einen Balkon oder eine Dachterrasse besitzen. Dennoch möchten Sie diesen Ort zu einer grünen Oase oder als Rückzugsort umgestalten und benötigen deshalb eine etwas andere Art von Gartengeräten und –möbeln. So sind multifunktionale Möbel wie Tische mit integriertem Wäscheständer, portable Grills oder kleine Kräuterkästen die richtigen Produkte. Außerdem sollen diese leicht zu transportieren und montieren sein, denn der City Gardener von heute will auch schnell weiterziehen können.

Ein weiterer wichtiger Punkt, der sich während der Präsentation herauskristallisierte, waren die unterschiedlichen Beweggründe zum City Gardening. Hier wurde die Zielgruppe in vier unterschiedliche Haupttypen unterteilt.

Der gesellige Statusbewusste: Er möchte sein soziales Umfeld beeindrucken und den kleinen Garten oder Balkon als sozialen Treffpunkt für Freunde und Familie nutzen. Das Thema Grillen hat eine besondere Bedeutung.

Der bewusste Selbstversorger: Er möchte autark sein. Sein eigenes Gemüse und Obst anpflanzen. Kräuterkästen, Tomatenstauden und Beerensträucher sprechen ihn besonders an.

Der naturnahe Ruhesucher: Er sucht die Ruhe im Grünen. Viele Pflanzen und Hecken sollen seinen Balkon zum Kokon machen und ihm die Erholung vom stressigen Stadtalltag spenden.

Der hedonistische Ästhet: Er möchte sich das Zuhause so schön wie möglich machen. Nicht nur innen soll die Wohnung perfekt eingerichtet sein, sondern auch außen. Er steht auf einheitliche Farben und Muster und investiert dementsprechend in den Garten oder Balkon.

Hier sind nur ein paar Personenkreise exemplarisch genannt. Insgesamt sind es 15 Millionen Personen, die als City Gardener klassifiziert werden können. Eine beachtliche Zielgruppe für Handel und Hersteller, die mit ihrer Kaufkraft von 2,3 Mrd. Euro nicht zu unterschätzen ist.

Die Studie kann über baufachmedien.de erworben werden.

03.09.2019