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Verpackung wird „grün“

Weniger Plastik zu verbrauchen, das ist ein allgemeiner gesellschaftlicher Trend. Daran knüpfen auch die Erden- und Dünger-Hersteller immer stärker an: Sie verwenden immer häufiger so genanntes Post-Consumer-Material für ihre Produktverpackungen.

Nicht nur Nachhaltigeproduke sind beim Kunden gefragt, sondern auch die Verpackung soll Nachhaltig sein.
Nicht nur Nachhaltigeproduke sind beim Kunden gefragt, sondern auch die Verpackung soll Nachhaltig sein.
Foto: Shirley810/Pixabay

Es handelt sich beim Post-Conusumer-Material um Kunststoffabfälle, die vom Endverbraucher nicht mehr genutzt werden. Das Material wird aufbereitet und kann anschließend wiederverwendet werden. In den Sortimenten lassen sich heute immer häufiger solche umweltfreundlichen, recycelten Verpackungen finden, die zu einem hohen Anteil aus Altfolie oder aus Altplastik bestehen, etwa aus dem gelben Sack oder der gelben Tonne, und zudem PVC-frei sind. Ein entsprechender Hinweis wie das Umweltsiegel Blauer Engel soll den Kunden zum Kauf animieren und ihm gleichzeitig das Gefühl geben, etwas für die Umwelt zu tun. Zusätzlich zur nachhaltigen Verpackung lassen sich Hersteller aber auch die Qualität der Produkte gerne bescheinigen, um die Kunden zu überzeugen, beispielsweise durch das RAL-Gütesiegel oder das Panda-Logo des WWF.

Mit gutem Gewissen

Den Kunden geht es allerdings nicht nur darum, dass Erden sowie Substrat- und Wachstumshilfen die Umwelt schonen beziehungsweise umweltschonend hergestellt wurden. Genauso wichtig ist es, dass die Produkte weder für den Menschen noch für Tiere eine gesundheitliche Gefahr darstellen. Die neue ‚NeudoHum HortensienErde‘ von Neudorff ist daher zum Beispiel nicht nur torffrei, sondern auch unbedenklich für Katzen und Hunde sowie für wild lebende Tiere wie Bienen oder Igel. Wenn es um den Anbau von essbaren Pflanzen wie Obst, Gemüse oder Kräutern geht, legen die Kunden ganz besonders großen Wert darauf, dass keine Chemie enthalten ist. Schließlich finden sich diese Inhaltsstoffe unmittelbar in der Nahrungskette wieder. Vor allem wenn Kinder im Haushalt leben, die unter Umständen auch im Garten mithelfen, wird verstärkt auf eine chemiefreie Zusammensetzung geachtet – falls mal nicht alles im Beet landet, sondern auch im Mund. Beispielsweise ist die neue Kindererde von Ziegler bereits gebrauchsfertig gemischt und biologisch vorgedüngt. Das zusätzliche Hantieren mit Düngemitteln, die unter Umständen gesundheitsschädlich sein können, entfällt damit. Was ebenfalls im Trend liegt: Vegane Erden und Dünger, die frei von tierischen Bestandteilen sind.

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28.02.2019