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Messe Essen startet nach Corona-Pause wieder mit Eventprogramm

Die Durchführung von Großveranstaltungen ist in NRW unter bestimmten Voraussetzungen wieder möglich. Die Messe Essen macht den Anfang und nimmt als erste deutsche Messegesellschaft zum Juli 2020 den Betrieb wieder auf.

Die IPM Essen stellt für 2018 einen neuen Geländeplan vor.
Die IPM in Essen.
Foto: Rainer Schimm

Die Messe Essen hat auf die Vorgaben des Landes NRW zum Infektionsschutz bei Veranstaltungen reagiert und ein entsprechendes Konzept mit den Behörden abgestimmt. „Ich freue mich sehr, dass wir mit der European Bridal Week Anfang Juli unseren Betrieb wieder aufnehmen und Aufbruchsstimmung in der gesamten Branche verbreiten können", sagt Oliver P. Kuhrt, Geschäftsführer der Messe Essen.

Vor dem Hintergrund der Absage der GaLaBau in Nürnberg vor wenigen Tagen ist das ein starkes Zeichen, dass der Messesommer und -herbst 2020 doch noch nicht vom Tisch sind. Auch die Koelnmesse, die an der Durchführung der spoga+gafa Anfang September in der Domstadt festhält, hat dadurch einen mutigen Mitbewerber im diesjährigen Messegeschäft gewonnen.

AUMA unterstützt Veranstalter

Der Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (AUMA) begrüßt die Signale aus Essen. So hat der Verband in seiner beratenden Rolle gegenüber den Behörden der Landesregierung in den vergangenen Monaten immer wieder betont, über welch weitreichende Expertise in der Entwicklung und Umsetzung von Sicherheitskonzepten die deutsche Messewirtschaft verfüge. „Die Messegelände in Deutschland gehören weltweit zu den Orten, die bestens für die Umsetzung von Hygiene- und Abstandsregeln ausgestattet sind“, sagt Jörn Holtmeier, Geschäftsführer des AUMA. „Ich freue mich daher sehr, dass nun der Neustart des Messegeschäftes beginnt, auch mit seinen wichtigen Impulsen für die jeweilige Branche und für die regionale Wirtschaft.“

26.06.2020