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Landgard mit Jahresverlauf zufrieden

Vorläufige Zahlen für 2018 bescheinigen der Kooperation ein Wachstum über dem Marktdurchschnitt.

Armin Rehberg fruit logistica 2019
Armin Rehberg sieht den Erfolg von Landgard auch in der Kooperationsstruktur begründet.
Foto: Sina Uhlenbrock

Trotz extrem herausfordernder Witterungsbedingungen besonders im ersten und dritten Quartal hat Landgard auf Konzernebene im vergangenen Jahr erneut ein weiteres Umsatzwachstum erzielt. Gemäß den vorliegenden vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2018 – die endgültigen Zahlen werden im Rahmen der Vertreterversammlung im Juni 2019 präsentiert – konnte die Erzeugergenossenschaft ihren Bruttoumsatz auf Konzernebene im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 1,99 Mrd. Euro weiter steigern. Auch EBITDA und EBT entwickelten sich, trotz gesunkenem Rohertrag, gegenüber den starken Vorjahresergebnissen noch einmal positiv. Das EBT wird voraussichtlich das Beste der Firmengeschichte darstellen. Ein wichtiger Faktor waren weitere Optimierungen der Prozess-, Sach- und Personalkosten.

Pflanzen über Branchendurchschnitt

Während der Gesamtmarkt für Blumen und Pflanzen in Deutschland im Jahr 2018 einen Zuwachs von 0,5 Prozent zeigte, erzielte Landgard ein unkonsolidiertes Umsatzwachstum von über 2,3 Prozent und hat sich somit deutlich positiver als der Markt entwickelt. Im Geschäftsfeld Obst & Gemüse blieb der Gesamtmarkt in Deutschland 2018 stabil, mit einem unkonsolidierten Umsatzzuwachs von fast 3 Prozent verzeichnete Landgard auch hier eine deutlich positivere Entwicklung. Diese positive, ausschließlich organische Umsatzentwicklung erfolgte trotz weiterer Konsolidierung und der weiteren Portfoliobereinigung durch das Kerngeschäft Blumen und Pflanzen sowie Obst und Gemüse.

Investitionen in die Zukunft

Als entscheidend für den Erfolg lobte Vorstandsvorsitzender Armin Rehberg den engen persönliche Austausch und die Nähe zu Erzeugern, Mitarbeitern, Kunden und Produkten. "Diese Ausrichtung war 2018 die Basis für weitere Eigenkapital-Erhöhung, die Reduzierung der Bankverbindlichkeiten auf unter 200 Mio. Euro und damit um über 10 Prozent, den Abschluss einer neuen langfristigen Anschlussfinanzierung mit strategischen Banken und Finanzpartnern, einen organischen Wachstumskurs beim Umsatz sowie denLandgard-Mitgliedsbetrieben." Auch der Ausbau des professionellen jungen Managements, Investitionen in Prozesssicherheit, Digitalisierung, Internationalisierung sowie Logistik und Lagernetz seien durch diesen Umstand begünstigt worden. Weitere strategische Bausteinen seien der Neubau des nächsten Cash & Carry Zukunftsmarkts in Neuss, die Neuaufstellung Landgard Ost und der erfolgreiche Start von Landgard Nord gewesen. Ein wichtiger Punkt bleibe weiterhin der strategische Ausbau der internationalen Erzeugerbasis.

28.02.2019