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Interview mit Stefan Lohrberg

Der Director der spoga+gafa Stefan Lohrberg gibt Einblicke in zentralen Entwicklungen der Gartenfachmesse in Köln.

spoga+gafa Director Stefan Lohrberg neben dem Plakat der aktuellen spoga gafa
spoga+gafa Director Stefan Lohrberg
Foto: Koelnmesse

Was sind die zentralen Entwicklungen & Innovationen für die bevorstehende spoga+gafa?

Stefan Lohrberg: Auf der spoga+gafa passiert etwas, das zeigt uns die Branche, das merken wir. Aussteller, die der Messe lange fern blieben kommen zurück, neue Player besuchen Köln zum ersten Mal. Was für unsere Aussteller gilt, das spiegelt sich bei unseren Besuchern: Pünktlich zur diesjährigen Messe und damit ein Jahr früher als geplant, konnten wir unsere VIP-Besucheransprache und das begleitende Einladungswesen umstellen. Unser Ziel, noch mehr Qualität in der Besucherschaft. Wenngleich der neue Weg sich erst für 2019 vollends entfaltet, so merken wir bereits jetzt, dass wir hier auf einem sehr guten Weg sind. Im Kern der Entwicklung zeigen sich bereits jetzt, gut zwei Monate, positive Ticketabfragen aus den USA, dem Baltikum und Südeuropa. Den Grund für die tollen Aussteller- und Besuchsentwicklungen: Die spoga+gafa hat in den letzten Veranstaltungen ihre Ausrichtung konsequent weiterentwickelt: Sie bietet den nationalen und internationalen Fachbesuchern thematische Tiefe und umfassende Mehrwerte neben den Produktpräsentationen. Highlights sind die Themenwelten IVG Power Place Green, IVG Power Place Akku sowie die Smart Gardening Welt im Segment garden creation & care. Mit der Outdoor Kitchen Welt im garden bbq Segment zeigt die spoga+gafa zudem einen 360-Grad-Überblick über einen der aktuellsten Garten-Trends und im Segment garden unique präsentiert eine international kuratierte Trendschau erstmalig die Gartentrends der kommenden Saison. Somit schafft die spoga+gafa über alle Segmente hinaus Welten, durch die sie einen Gesamtüberblick über die Highlights und Entwicklungen der Grünen Branche ermöglicht. Wir bieten den Fachbesuchern neben einem Produktangebot, das die gesamte Welt des Gartens abdeckt, Mehrwerte, die sie derart gebündelt auf keiner anderen Messe erhalten.

Auf den Punkt gebracht: Warum ist die spoga+gafa für Einkäufer von Baumärkten oder auch Gartencentern in diesem Jahr einmal mehr einen Besuch wert?

Stefan Lohrberg: Mehr denn je zeigt sich in Köln die gesamte Produkt- und Themenbreite des Marktes. Gerade die zum Beispiel im letzten Jahr zurück gekehrten Einkaufsverbände zeigten sich von der neuen Breite und Tiefe der Messe beeindruckt; ein Feedback, das uns natürlich freut. Wenngleich die Messe in Segmente aufgeteilt ist, so präsentiert sich die Branche den Besuchern auf der spoga+gafa mehr und mehr in produktübergreifenden Welten. Dieser ganzheitliche Präsentationsweise nimmt den Einkauf an die Hand und unterstützt seine Odertätigkeiten damit bestmöglich. Die Unternehmen und deren Einkäufer haben auf der spoga+gafa die einzigartige Gelegenheit innerhalb von drei Tagen die gesamte internationale grüne Branche an einem Ort zu treffen. Nicht nur in Persona sondern auch thematisch. Neben den Neuheiten der Aussteller sind sicherlich die Themeninseln IVG Power Place Green, IVG Power Place Akku und die Smart Gardening Welt eine echte Inspiration. Ein weiteres Highlight sind die POS Green Solution Islands. Hier treffen Cross Selling und Curated Shopping zusammen: Verschiedenste Produkte aus unterschiedlichen Segmenten werden zu einem stimmigen Gesamtbild kombiniert. 2018 unter den Titeln ‚Grab & Go‘, ‚Living with plants‘, ‚Homemade‘, ‚Upside Down‘ und ‚The Planthunter‘. Komprimiert auf 6x6 Quadratmetern bieten die POS Inseln eine aufmerksamkeitsstarke Aktionsfläche, die je nach Bedarf individuell skalierbar ist und damit auf verschiedenen Flächen am POS einsetzbar bzw. in die Märkte übertragbar ist. Die spoga+gafa ist damit nicht eine reine Neuheitenschau und Ordermesse: Sie bietet mit solchen Sonderflächen ein Messeerlebnis - sie schafft Mehrwerte, die über das normale Messeerlebnis und dessen Erwartung hinaus gehen.

Was ist für Sie persönlich – jenseits der „harten Zahlen“ - ein Erfolgsindikator der spoga+gafa?

Stefan Lohrberg: Als Neuheitenschau und Trendplattform zeigt die spoga+gafa viel, was in der in der Zukunft in den Regalen nicht fehlen darf. Die neuen, ergänzenden Formate wie die Themeninseln, die in ihrer Umsetzung immer wieder ansprechend und innovativ sind, ergänzen die umfassenden Produktschau und den Tenor der Messe sehr gut. Ich persönlich habe in den vergangenen Monaten viele Gespräche mit bestehenden und potentiellen Ausstellern geführt und freue mich, wenn das Feedback positiv ist. Mehr aber noch: ich freue mich, wenn spürbar geworden ist, dass etwas auf der spoga+gafa passiert, dass wir durch unser gesamtes Messekonzept der Zeit manchmal sogar voraus sind. Denn dann setzen wir Trends, die für den Markt positive Impulse nach sich ziehen. Das stärkt die spoga+gafa in ihrer Position als international führende Gartenfachmesse und sorgt bei allen Messeteilnehmern für gute Stimmung. Und wir sind zufrieden, wenn unsere Kunden – Aussteller, Besucher, Multiplikatoren - zufrieden sind. Daran werden wir weiterarbeiten und uns sicher nicht auf unserem Erfolg ausruhen.

Wie ist der aktuelle Anmeldestand & was erwarten Sie ausstellerseitig für die spoga+gafa 2018?

Stefan Lohrberg: Die Veranstaltung ist Stand Mai 2018 zu 97 Prozent ausgebucht. Wir erwarten erneut rund 2.100 Aussteller aus über 60 Ländern auf 230.000 Quadratmetern. Die gesamte Welt des Gartens wird in den Segmenten garden unique, garden living, garden creation & care und garden bbq präsentiert. In der Fläche konnten wir im BBQ-Bereich noch einmal um rund 5.000 Quadratmeter wachsen. Das bedeutet für die internationalen Fachbesucher ein noch breiteres Produktangebot und noch mehr Themenvielfalt und -tiefe.

Und mit wie vielen Besuchern rechnen Sie?

Stefan Lohrberg: 2017 konnten wir die gewachsene Besucherzahl aus 2016 halten. Für 2018 erwarten wir das Niveau an Quantität, aber vor allem auch an Qualität zu halten und würden rund 40.000 Besucher als „grobe Orientierung“ anvisieren. Eine unabhängige Besucherbefragung hat ergeben, dass 90 Prozent der Fachbesucher in ihren Unternehmen an Verkaufsentscheidungen beteiligt sind. Das unterstreicht noch einmal den deutlichen Qualitätsanstieg in unserer Besucherschaft.

Und wie sieht es in puncto Internationalität aus?

Stefan Lohrberg: Die Internationalität der spoga+gafa auf Aussteller- und Besucherseite ist ein USP der Messe. Nirgendwo sonst hat man bessere Chancen, mit der ganzen Lifestylewelt des Gartens, mit deren Einkäufern und Multiplikatoren, sei es aus der D-A-CH-Region, aus Nordamerika, Europa, Asien, vermehrt aus Russland und der gesamten Welt in Kontakt zu kommen. 2017 betrug der Auslandsanteil der Fachbesucher 84 Prozent, ein Wert, der die Positionierung der spoga+gafa als internationale Nummer 1 unter den Gartenfachmessen deutlich macht. Für 2018 gehen wir davon aus, ein ähnliches Ergebnis erreichen werden und auch mit Blick auf die Internationalität auf Kurs zu bleiben.

22.08.2018