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Indoor-Töpfe aus nachhaltiger Produktion

Ein Blick auf die neuen Topfserien für den Innenbereich zeigt: Neben der Optik spielen das Material und die Produktionsbedingungen eine wichtigere Rolle. Bei der POS-Gestaltung kann man sich an Verkaufsförderungsaktionen für Zimmerpflanzen orientieren.

Die diesjährige spoga+gafa hat deutlich gezeigt: Das Thema Nachhaltigkeit bleibt ein Megatrend und nimmt in so gut wie allen Bereichen, die für die grüne Branche relevant sind, einen zunehmenden Stellenwert ein. Denn immer mehr Verbraucher entwickeln ein ausgeprägtes Umweltbewusstsein und versuchen, ihren Konsum nachhaltiger zu gestalten. Somit steigt auch das Interesse an hochwertigen Produkten, die auf dieses Bedürfnis einzahlen.

Indoor-Töpfe aus dem Gelben Sack

Die Hersteller von Pflanztöpfen haben diesen Trend längst erkannt und passen ihre Sortimente stärker daran an. So wird etwa bei Kunststoff-Töpfen oder Töpfen mit Kunststoff-Anteil auf aufbereitete Abfälle aus dem Gelben Sack zurückgegriffen.

Die ‚lovin‘ green‘-Serie von Veca besteht aus Recycling-Material und ist sowohl für den Außenbereich geeignet als auch für Wintergärten oder offene Wohnbereiche.
Die ‚lovin‘ green‘-Serie von Veca besteht aus Recycling-Material und ist sowohl für den Außenbereich geeignet als auch für Wintergärten oder offene Wohnbereiche.
Foto: Veca

Die Pflanztöpfe der neuen Linie ‚lovin' green‘ des italienischen Herstellers Veca bestehen zum Beispiel zu rund zwei Dritteln aus wiederverwertetem Material. Am Ende ihres Lebenszyklus lassen sich sowohl die Gefäße als auch die Verpackung vollständig recyceln. Andere Hersteller ziehen ebenfalls mit: Die klassische ‚Landhaus‘-Serie von Emsa, die sich für den Innen- und Außenbereich eignet, wird ab 2020 nur noch aus recyceltem Kunststoff gefertigt.

Auch Idel setzt auf Ressourcenschonung. Die ‚Mosaic‘-Linie, die um eine Größe erweitert wurde, besteht ebenfalls zu 100 Prozent aus Recycling-Material – wie auch viele andere Produkte, die der Hersteller mit Sitz in der Toskana im Sortiment hat. Doch Nachhaltigkeit bezieht sich nicht nur auf die Töpfe, sondern auch auf den Produktionsprozess. Erste Hersteller stellen in ihren Produktionsstätten daher schon auf eine energiesparende LED-Beleuchtung oder auf Öko-Strom um. Darüber hinaus gewinnt das Label „Made in Germany“ wieder stärker an Bedeutung für viele Verbraucher. Denn es steht nicht nur für deutsche Markenware, sondern auch für kurze Transportwege, die einen geringen CO2-Abdruck hinterlassen.

Einige Hersteller setzen in Sachen Nachhaltigkeit zudem auf Handarbeit statt auf Massenproduktion: Die Übertöpfe, Schalen und überhöhten Gefäße der neuen ‚Sally‘-Serie von Spang sind zum Beispiel alle handgetöpfert und werden in einer familiengeführten Manufaktur in Portugal hergestellt.

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03.11.2019

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