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IDS Logistik baut Kapazitäten aus

Größte Stückgutkooperation Deutschlands setzt auf Wachstum.

IDS Logistik Neuenstein
Feierten den Erweiterungsbau: IDS Geschäftsführer Michael Bargl, Bauleiter Norman Muster, Neuensteins Bürgermeister Walter Glänzer und IDS Bereichsleiter Elmar Buss (v. l. n. r.)
Foto: privat

Am 10. Mai feierte die IDS Logistik GmbH Richtfest für ihren im Oktober begonnen Hallenneubau am Standort Neuenstein. Der rund 6 Millionen teure Erweiterungsbau soll die Kapazitäten am Zentral-Standort von IDS deutlich erweitern. Demnach gewinnt der Logistikdienstleister mit ihm 23 neue Tore sowie 3.000 Quadratmeter Nutzfläche hinzu. Bereits seit 2003 betreibt IDS in Neuenstein, der „geografischen Mitte“ Deutschlands, verkehrsgünstig an der A7/A4 gelegen, ihr Zentral-Hub. Hier treffen sich derzeit die Lkws von 49 IDS Depots und tauschen innerhalb weniger Stunden ihre Sendungen aus, damit die gewünschte Ware binnen 24 Stunden von Rosenheim nach Rostock gelangt.

Steigendes Sendungsvolumen

„Wir freuen uns, dass die Arbeiten so zügig vorangehen. Bereits im Juli 2019 sollen die ersten Lkws die neuen Tore anfahren“, freut sich IDS Geschäftsführer Michael Bargl. Seit Jahren verzeichnet IDS erhebliche Zuwächse im Sendungsvolumen. Die IDS Logistik GmbH ist mit 50 Standorten, 13,8 Millionen Sendungen (2018) und 6.666 Beschäftigten die größte Stückgutkooperation in Deutschland. Transporte ins europäische Ausland realisiert IDS mit Landesgesellschaften seiner Franchisenehmer sowie mit ausgewählten Europapartnern. Das Full-Service-Angebot reicht von der Beschaffung über Lagerung und Distribution bis zum Retouren-Management. Das Unternehmen bedient Auftraggeber aus dem B2B und B2C-Versand.

Netzwerkoptimierung als Ziel

In Neuenstein werden derzeit pro Nacht rund 5.500 Colli mit 720 Tonnen von 58 Mitarbeitern in Vollzeit umgeschlagen. Dafür steht bislang die Umschlaghalle mit 5.200 qm Nutzfläche und 82 Toren zur Verfügung. Um die steigenden Sendungsmengen abwickeln und auf die wachsenden Kundenbedürfnisse noch besser und flexibler reagieren zu können, setzt IDS neben vieler anderer Maßnahmen auf die kontinuierliche Netzwerkoptimierung. Dazu gehört jetzt auch die Erweiterung des vor 16 Jahren in Betrieb genommenen Zentral-Hubs, das an seine Kapazitätsgrenzen stößt. „Denn das 50. IDS Depot, der Geis Standort in Lichtenfels, wartet schon sehnsüchtig auf den Erweiterungsbau, um auch das Zentral-Hub in Neuenstein anfahren zu können“, erklärt Bargl anlässlich des Richtfestes.

13.05.2019