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Gehölze werden knapp

Deutsche Baumschulprodukte erfreuen sich guter Nachfrage.

Baumschulbäume 2019
Trendwende in der Baumschulwirtschaft: Qualitativ hochwertige Gehölze werden knapp.
Foto: Ferdinand Graf Luckner für den BdB

dardpflanzen Mangelware

„In diesem Jahr werden die Baumschulen die meisten Pflanzen noch liefern können, doch sogar Standardpflanzen wie Hainbuche oder Feldahorn werden rar. Auch die europaweite Nachfrage nach deutschen Bäumen steigt und es zeichnet sich ab, dass die Baumschulen diese Nachfrage nicht mehr vollends bedienen können“, erklärt Bernhard von Ehren, geschäftsführender Gesellschafter der Baumschule Lorenz von Ehren. Gute Erfahrungen trotz der Verknappung hat bislang Oliver Fink, Vorsitzender der Gartenbaumschulen, gemacht: „Mit einer guten Fachberatung können wir den Kunden auch Alternativen zu den nicht erhältlichen Sortimenten bieten."

Hoffen auf Preisstabilität

Auch der Vorsitzende des Großhandelsausschuss, Andreas Huben, sieht der momentanen Situation positiv entgegen: „Es ist natürlich nicht immer angenehm, den Kunden zu sagen, dass die geforderte Ware nicht lieferbar ist, dennoch ist die hohe Nachfrage nach deutschen Bäumen sehr positiv für die Baumschulen. Zwar besteht momentan eine schwierigere Kalkulationsstabilität, doch schon im nächsten Jahr wird man wieder genauer kalkulieren können.“ BdB-Präsident Helmut Selders sieht in der Gehölzeknappheit sogar eine große Chance für Baumschulwirtschaft: „Durch die Verknappung, werden sich die Preise stabilisieren, die in den letzten Jahren oftmals nicht auskömmlich waren.“

14.05.2019