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Gardena ruft Akku-Rasenmäher zurück

Betroffen von der vorbeugenden Maßnahme sind die Modelle PowerMax Li-40/37 und Li-40/41.

Gardena Li-Ionen-Akku-Rasenmäher
Die Gardena-Akku-Rasenmäher PowerMax™ Li-40/37 (Art. 5038) und Li-40/41 (Art. 5041, im Bild) bergen eine Kurzschlußgefahr.
Foto: Gardena

Im Sinne der vorbeugenden Verbrauchersicherheit ruft die Gardena Manufacturing GmbH die Akku-Rasenmäher PowerMax™ Li-40/37 (Art. 5038) und Li-40/41 (Art. 5041) zurück. Die Produkte wurden von Januar 2017 bis November 2018 in mehreren europäischen Ländern in Bau- und Heimwerkermärkten sowie Gartencentern und in Online-Shops verkauft. In hauseigenen Tests hatte sich unter bestimmten Bedingungen bei der Anwendung und Lagerung ein Kurzschluss in der Geräteelektronik gezeigt, der zu einer Feuergefahr führen kann.

Vor Verwendung wird gewarnt

Verbraucher werden gebeten, die Verwendung einzustellen, zur Lagerung den Akku zu entnehmen und mit dem Gardena Service in Kontakt zu treten, um die Rückführung des Rasenmähers zur Überarbeitung zu organisieren. Telefonisch ist dafür von montags bis freitags, 8 bis 17 Uhr, die Nummer 0731 490-2577 erreichbar. Die Kontaktaufnahme per E-Mail ist unter service@gardena.com möglich. "Die Sicherheit unserer Produkte hat für uns höchste Priorität. Wir bitten um Entschuldigung für die entstehenden Unannehmlichkeiten.", heißt es von Gardena.

Feuergefahr bei Kurzschluss

Kurzschlüsse in Lithium-Ionen-Akkus sind deshalb so gefährlich, weil die Energiedichte in den Akkus sehr hoch ist. Solange die Betriebstemperatur im spezifischen Bereich liegt und die Separatoren unbeschädigt sind, droht keine Gefahr. Bei einem Kurzschluss können die Separatoren jedoch schmelzen, es droht ein so genannter "Thermal Runaway", wobei die Temperaturen schnell in kritische Grade ansteigen. In der Folge können die Akkus explodieren, wobei ein Brand droht. Wichtige Hinweise zur Technik der Akkus lesen sie in der November-Ausgabe von markt in GRÜN.

04.12.2018