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Gärtnerei Klose stellt Gießwagen vor

Saubere Kulturtöpfe ohne Installationen, direkt am Standort auf dem Feld: Der Topfwaschwagen "Hawa", den die Hattener Gärtnerei zusammen mit dem Gärtner Gerald Derksen entwickelt hat, erspart einen ganzen Arbeitsschritt.

Gießwagen Hawa
Der Gießwagen Hawa wäscht Kulturtöpfe.
Foto: Klose/Derksen

Der Waschwagen wird mit wenigen Handgriffen an den bestehenden Gießwagen angehängt. Er reinigt Kulturtöpfe aller Größen und ist variabel einstellbar. Anschließend sind die Töpfe fertig für die Kommissionierung. Die Handhabung des Topfwaschwagens ist simpel: Alle beweglichen und verstellbaren Teile sind durch Bajonett-Schnellverschlüsse leicht ein- und verstellbar. Zusätzliches Werkzeug bedarf es nicht. Der Topfwaschwagen wird zunächst über eine bewegliche Deichsel an einen Gießwagen angehängt und mit dem Wasserschlauchsystem des Gießwagens verbunden. Die Anschlüsse können passend für jeden Gießwagen-Typ montiert werden. Der Gießwagen zieht den leichten Waschwagen ohne Laufunregelmäßigkeiten durch die Beet-Reihen. Die zweirädrige Konstruktion des Wagens gewährleistet zudem, dass er auch leichte Bodenungleichmäßigkeiten ausgleichen kann. Alle Eisenteile sind zum Schutz vor Korrosion verzinkt.

Anschließend folgt der Waschgang

Gewaschen werden die Töpfe über in verschiedenen Höhen arbeitende Wasserdüsen an beiden Seiten des Topfwaschwagens. Die Düsen können – ebenfalls per Schnellverschluss – auf alle Topfgrößen eingestellt werden. Der Wasserdruck reicht aus, um die Töpfe mehrere Reihen tief zu reinigen. Läuft der Waschwagen danach auf der anderen Beetseite, werden so alle Töpfe eines Beetes erreicht. Optimal sind Beet-Breiten um 150-160 cm, bis 200 cm ist möglich. Für kleinere und leichtere Töpfe kann zusätzlich ein Walzenrahmen montiert werden, der ein Umkippen sicher verhindert.  

13.02.2020