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Europäischer Heimtiermarkt im Plus

Branche wächst laut dem europäischen Verband der Heimtiernahrungsindustrie, FEDIAF, um 2,5 Prozent.

Katze in rosa Katzenkörbchen
Die Zahl der Katzen in europäischen Haushalten ist gestiegen.
Foto: Hunter

Anlässlich seiner Jahreshauptversammlung in Prag hat der europäische Verband der Heimtiernahrungsindustrie, FEDIAF, die neueste Statistik zum europäischen Heimtiermarkt veröffentlicht. Die Zahlen bestätigen, dass Heimtiere weiterhin eine wichtige Rolle in der Gesellschaft spielen. Ebenso wie im Vorjahr liegt die Gesamtzahl der Katzen und Hunde in der EU bei rund 141 Millionen Tieren – die Zahl der Katzen hat mit 75,3 Millionen gegenüber Hunden (65,5 Millionen) sogar leicht zugenommen. Auch die Beliebtheit von Vögeln, Kleinsäugern und Reptilien bleibt auf einem konstanten Niveau. Aquarien und Gartenteiche in der EU verzeichneten dagegen einen Anstieg von 9,3 Millionen im Jahr 2017 auf nun 10,4 Millionen. Dieser Trend bestätigt sich auch in anderen Ländern, die die FEDIAF-Statistik umfasst, wie die Länder der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA), Russland, die Schweiz und die Türkei.

Erhebliche wirtschaftliche Effekte

Der Beitrag der Tierhaltung zur Gesamtwirtschaft ist nach wie vor bemerkenswert: Die Gesamtumsätze der Heimtiernahrungs- und Bedarfsindustrie sind von 36,5 Milliarden Euro im Jahr 2017 auf 39,5 Milliarden Euro gestiegen, davon allein 21 Milliarden Euro Umsatz für Heimtiernahrung. “Es ist erfreulich zu sehen, wie die Europäer weiterhin für ihre Haustiere sorgen und den Tierkontakt genießen“, so FEDIAF-Präsidentin Mechthild Exner-Herforth. „Die diesjährigen Zahlen belegen, dass sich die Tierhalter nicht nur für eine gute Ernährung ihrer Heimtiere, sondern für alle Aspekte der Haltung einsetzen: Das zeigt sich an den gestiegenen Ausgaben für tiermedizinische Versorgung und für Bedarfsartikel, um ein besseres Leben für die Tiere und somit ein besseres Zusammenleben zu gewährleisten." Dies nicht nur mit Blick auf den Handel: Der Heimtiernahrungssektor bietet ca. 100.000 direkte Arbeitsplätze sowie geschätzte 900.000 indirekte Arbeitsplätze in verwandten Branchen. Dazu gehören die Zulieferer der Heimtiernahrungsindustrie, rund 200.000 Tierärzte in Europa, 60.000 Heimtierfachgeschäfte, die Heimtierbedarfsindustrie, Messen, Medien, Züchter, Tierschutzorganisationen und Logistikdienstleister.
 

10.07.2019

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