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Engpaß bei Stauden

Rasante Nachfrage zum Saisonbeginn übersteigt bundesweit das Angebot.

Stauden 2019
Stauden werden knapp. Manch Lieferzusage kann derzeit nicht erfüllt werden.
Foto: ZVG / Banse

Die offensichtlich große Verbrauchernachfrage nach Stauden zum Saisonbeginn hat laut dem Zentralverband Gartenbau e.V. (ZVG) bereits zu Engpässen geführt. Insbesondere Staudenmischungen seien oft nur noch mit Ersatzpflanzungen lieferbar, heißt es. „Einen solchen Saisonbeginn hatten wir noch nie“, sagen viele Staudengärtner, die die immense Nachfrage oftmals nicht mehr bedienen können. Angebote, die im Winter gemacht worden sind, können aktuell teilweise nicht mehr erfüllt werden. Mit Suchlisten versuche man, bundesweit sowie in den Nachbarländern Kollegen um Ersatz anzufragen, oft jedoch erfolglos.

Notfalls ausweichen auf den Herbst

„Vertrauen Sie Ihren jahrelangen Lieferanten“, rät Michael Moll, Vorsitzender des Bundes deutscher Staudengärtner, den Interessenten. „Wenn Staudengärtner eine Ersatzsorte vorschlagen, so stehen sie mit ihrem guten Namen dafür gerade, dass die Mischung dennoch funktioniert.“ Die Kundenbeziehungen mit Staudengärtnern sind stabil und langfristig angelegt. Wer auf einer unveränderten Mischungszusammenstellung besteht, muss die Pflanzung andernfalls auf den Herbst verschieben. „Wir geben uns alle Mühe, pünktlich und zuverlässig zu liefern – aber die aktuelle Nachfrage überfordert die Anstrengungen in den einzelnen Betrieben und auch deren gute kollegiale Vernetzung“, versichert Moll. Manche Stauden sind einfach aktuell nicht verfügbar.

12.04.2019

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