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Emsa feiert Jubiläum

70 Jahre Kompetenz in Haushalt und Garten.

Emsa Jubiläum
Emsa-Geschäftsführer Max Harrysson führte durch die Jubiläumsfeier.
Foto: Onusseit

Am Anfang stand ein Tropfenfänger, später machte die Isolierkanne Samba von sich reden, heute boomt die Emsa GmbH mit Trinkgefässen für unterwegs und Frischeboxen. Doch auch das Gartensegment zählte immer zu den traditionellen Angebotsbereichen des Emsdetter Unternehmens. Schon 1956 brachte man den Blumentopf Beate auf den Markt, 1960 folgten Übertöpfe für den Garten, damals noch in rustikaler Fassoptik, 1988 hielt der Blumenkasten Landhaus Einzug ins Sortiment, 2009 folgte der Launch der Premiummarke Esteras und auch der Casa Mesh Blumenkasten ist vielen ein Begriff.

Innovationsträchtige Geschichte

Für Patrick Leobregard von der französischen Groupe SEB, zu deren Firmenkonglomerat Emsa seit Mai 2019 gehört, "war, ist und bleibt Emsa damit ein einzigartiges Unternehmen". So der Schlüsselsatz, den der Vertreter der SEB-Geschäftsführung am Freitag anlässlich der offiziellen Jubiläumsfeier in Emsdetten am vergangenen Freitag verlauten ließ. Vor versammelter Belegschaft und etlichen geladenen Gästen aus der Region sprach Leobregard die Grußworte. Lobend ging er dabei vor allem auf die Kultur des Familienunternehmens sowie den hohen Innovationsgrad ein. Seit seinem Bestehen hat Emsa zahlreiche Erfindungen im Bereich Haushalt und Garten auf den Weg gebracht, die auch die beiden Geschäftsführer der Emsa GmbH, Max Harrysson und Sebastian Moebus, in einem Vortrag Revue passieren ließen

Erfolgreiche Integration

Außer Frage steht demnach das weitere Festhalten am Gartensegment. Dieses ist für die Emsa GmbH zwar schon seit Jahrzehnten zentraler Unternehmensbestandteil und macht derzeit etwa ein Viertel vom Umsatz aus. Zu den Rennern zählt hier unter anderem die Marke Esteras, die mit Pflanzgefäßen aus Fiberglas und Terrakotta das Premiumsegment bedient. Ein zugekauftes smartes Pflanzgefäß mit dem Namen "click & grow" soll die Range ins Indoor-Gardening erweitern und neue Zielgruppen ansprechen. Innerhalb der Groupe SEB, die sich als einer der weltweit führenden Anbieter in ihrem Bereich vor allem auf die Angebotsfelder Haushalt und Kleinelektro fokussiert, spielt es jedoch eine wenn auch florierende, so doch untergeordnete Rolle. Dennoch wird bei Emsa weiter in das Segment investiert. Vertrieblich hat man hierbei vor allem den Gartenfachhandel im Visier. Doch auch Baumärkte sind für Emsa, auch über das Outdoor- und Gartensegment hinaus, ein interessanter Partner. Ausser Frage steht die grundsätzliche Position von Emsa im französischen Mutterkonzern. Rund sieben Millionen Euro wurden im Laufe der Integration in die Groupe SEB in den vergangenen Jahren in das Emsdetter Unternehmen investiert. Einen ausführlichen Bericht zum Thema lesen Sie in der Juni/Juli-Ausgabe von Markt in Grün.

08.04.2019

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