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Die Trends im Gewächshausbau

Verkaufsgewächshäuser müssen nicht immer langweilig aussehen und sofort erkannt werden. Es gibt einige Methoden damit ein Wow-Effekt erzielt werden kann. Welche das sind, erzählt Karl Bärlin, Rabensteiner-Geschäftsführer in Deutschland.

Karl Bärlin, Geschäftsführer Rabensteiner Deutschland
Karl Bärlin, Geschäftsführer Rabensteiner Deutschland
Foto: Rabensteiner

Herr Bärlin, welche Trends sehen Sie beim Verkaufsgewächshaus-Bau?

K. Berlin: Noch vor 20, 30 Jahren wurden bei jeder Messe Neuheiten präsentiert. Heute sind die Verkaufsgewächshäuser, die angeboten werden, nahezu technisch perfekt und entsprechen den Gebäudenormen im Hochbau. Es gibt eigentlich jetzt noch eher kleine Änderungen oder Optimierungen. Wir selbst bieten seit genau zehn Jahren unsere Thermorinne an – eine Regenrinne, die auch Starkregen aushält, ein großes Fassungsvermögen hat, nicht überläuft und sogar begehbar ist, wenn Revisionen gemacht werden müssen. Die gibt es so, als Komplettlösung, nur bei uns.

Welche Wow-Effekte kann man beim Umbau oder Neubau erzielen?

K. Berlin: Ein Neubau ist grundsätzlich sinnvoll, weil damit neueste Standards erreicht werden können. Wir setzen auf starke architektonische Akzente. Früher hat man ein Verkaufsgewächshaus schnell als solches erkannt, drei Giebel zur Straße hin und das Logo auf dem Schild. Heute beschreiten wir individuelle Wege in der Architektur und haben ganz verschiedene Fassaden, hinter denen das Gewächshaus verborgen ist. Das kommt super an. Generell erzielt man die Wow-Effekte beim Gewächshaus außen. Im Inneren müssen das Sortiment und seine Präsentation überzeugen. Kaum ein Kunde schaut im Gewächshaus nach oben. Das machen eher Gewächshausbauer (lacht).

Was sind die Herausforderungen, wenn man bei bestehendem Betrieb umbaut?

K. Berlin: Bei einem Facelift gehen wir die Sache ganz vorsichtig an. Wir erstellen einen Masterplan nach dem Motto: Wie soll das Gartencenter in zehn bis 15 Jahren dastehen? Meist ist es sinnvoll, alles schrittweise zu erneuern – wie vor kurzem bei einem Kunden, wo wir quasi von hinten nach vorne abgerissen beziehungsweise um- und neu gebaut haben. Generell sind die Zeiten schnelllebiger geworden. Der Kunde möchte einfach öfter mal was Neues sehen und erleben beim Einkauf im Gartencenter.

Welche ist die beste Jahreszeit?

K. Berlin: In jedem Fall nach der Saison, im Sommer.

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08.10.2019

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