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DHG mit neuem Erdenwerk in Sachsen

Ausbau des regionalen Produktionsnetzwerks soll Lieferwege verkürzen.

DHG Sachsen-Joint Venture
Die beiden Geschäftsführer der MEW, Olaf Dolling (li.) und Detlef Schmidt (re.).
Foto: DHG

Die DHG Vertriebs- und Consultinggesellschaft mbH, Kempen startete im Januar 2019 gemeinsam mit seinen Partnern die erste Produktion von Blumenerde und Rindenprodukten der Mitteldeutschen Erdenwerke (MEW) in Brandis bei Leipzig. Mit diesem Joint Venture unter Beteiligung des Schwesterunternehmens der DHG, der BHG AG, sowie dem Leipziger Kompostier- und Entsorgungsbetrieb LAV baut die DHG ihr Produktionsnetzwerk weiter aus. Ziel ist es, den Markt noch besser aus regionaler Fertigung mit möglichst kurzen Lieferwegen bei gleichzeitig optimierten Frachtkosten zu bedienen. „Gerade im saisonalen Geschäft mit Blumenerden und Rindenmulch erhöhen wir damit unsere Liefersicherheit und senken in Summe die CO2 Emissionen bei den Zu-und Auslieferfrachten“, so Werner Berg, geschäftsführender Gesellschafter der DHG, die den Vertrieb der Produkte übernehmen wird.

Neue torffreie Blumenerdenproduktion

In der Nähe von Leipzig werden zukünftig auf einer Fläche von 25.000 Quadratmetern hochwertige Blumenerden und
Rindenprodukte aus überwiegend nachwachsenden, regionalen Rohstoffen gefertigt. Darüber hinaus kommen ausschließlich Rohstoffe aus dem Firmenverbund wie Holzfaser, Rinden und in geringem Umfang baltischer Torf zum Einsatz. Die LAV verfügt bereits über langjährige Erfahrung in der Kompostierung. Zukünftig soll auch die neue torffreie Blumenerde der Marke Bioterra am Standort Leipzig produziert werden. Die technischen Einrichtungen bestehend aus neuesten, leistungsfähigen Dosier-, Misch-, Abfüll- und Verpackungsmaschinen und können nach Bedarf um weitere Produktionslinien erweitert werden um die Kapazität kurzfristig zu steigern. Die permanente Füllmengenkontrolle trägt ebenfalls zur Sicherung der Qualität bei.

18.02.2019

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