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Blumenerde für das Easy Gardening

Der Easy-Gärtner muss sich nicht mehr Blumenerdesäcke aus der Palettenstraße über die Schulter werfen und fürchten, dass man damit sein Hemd verschmutzt. Einige Hersteller bieten besser Möglichkeiten.

Tomaten aus dem Blumenerdensack
Tomaten aus dem Sack: Die torffreie Bioerde von Floragard macht es möglich
Foto: Floragard

Die Floragard Vertriebs-GmbH bietet z. B. Kompaktballen um die sieben Kilo mit einem Tragegriff. Etwas schwerer sind die Pakete mit torffreier Bioerde. „Im Markt sind diese Kompaktballen ein Hingucker“, sagt Christian Mauke, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit. „Der Kunde hat sie mit einem Griff im Einkaufswagen, im Kofferraum und trägt sie leichtfüßig die Treppe hoch.“

Selbst für Kunden, die die Blumenerde nicht einmal aus ihrer Packung holen möchten, hat Floragard eine Idee: Den Grow-Bag – auch Pflanzsack genannt. In der 40-Liter-Verpackung der torffreien Bioerde sind drei kreisrunde Löcher vorgeschnitten, die der Kunde nur noch mit einem Teppichmesser ausschneiden muss – schon können Paprika, Basilikum und Tomaten eingepflanzt werden. „In Skandinavien ist dieser Trend bereits weit verbreitet“, weiß Mauke. Er denkt, dass der Grow-Bag für den privaten Nutzer wie schon andere Trends vor ihm aus Skandinavien zu uns überschwappen könnte. Kunden, die ungern einen bunt bedruckten Kunststoffsack auf dem Balkon liegen haben, empfiehlt Mauke, sie beispielsweise mit einem Kaffeesack aus Jute zu umkleiden. „Das hat dann DIY-Charakter.“

Die Blumenerde die Fehler verzeiht

Auch die Erden sollen für den Hobbygärtner möglichst einfach zu handhaben sein. „Unsere Fachabteilung Gartenbau forscht nach Rezepturen, die auch dem Anwender ohne grünen Daumen einiges verzeihen“, sagt Mauke. Die Erden würden sowohl eine falsche Bewässerung abfedern als auch genug Dünger enthalten.

Garten-Neulingen, denen selbst diese Rezepturen noch zu heikel sind, können es mit dem fünfstufigen Befüllsystem von Pro Natur versuchen. Die unterste Schicht besteht aus grobem Nadelholz, es folgt eine Mischung aus Grünkompost und Holzfaser. Darüber befindet sich Bioerde, wiederum darüber ein Dünger mit einem hohen Anteil an Hornspänen. Getoppt wird das ganze mit einem Mix aus Holzfaser und Rindenhumus. Kann da noch etwas schief gehen? Der Hersteller, die Gregor Ziegler GmbH, meint, dass die torffreie Rezeptur auch vor Schnecken, Unkraut und Schimmel schütze.

Bleiben Töpfe und Gewächshäuser, die das Anzüchten von Pflanzen erleichtern. Mit BoQube bietet die Romberg GmbH & Co. KG beides in einem. In diesem Mini-Gewächshaus kann der Hobbygärtner zehn Quelltabletten unterbringen. Zunächst lassen die sprießenden Keimlinge sich durch die klare Haube bewundern. Später entfernt der Gärtner den Einlegeboden, füllt die Unterschale mit Erde auf und topft die Keimlinge um – ganz einfach.

Keinen grünen Daumen, kein Problem. Easy Gardening Produkte helfen auch den unerfahrensten Gärtner seinen Garten zum Blühen zu bringen. Welche Produkte und Innovationen noch auf den Markt kommen, lesen Sie im Fachmagazin Markt in Grün. Und wenn Sie noch kein Abo haben, dann testen Sie das Heft im Mini-Abo-Format.

04.06.2019

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