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Bau- und Gartenmarktbranche mit deutlichen Umsatzsteigerungen

Der positive Trend, der die Bau- und Gartenmarktbranche schon seit Jahresbeginn begleitet, bleibt nach Angaben des BHB ungebrochen. Das Umsatzplus der Handelsunternehmen in Deutschland und Österreich liegt bei über vier Prozent.

Einkaufswagen
Bau- und Gartenmarktbranche mit positiver Zwischenbilanz
Foto: analogicus/pixabay

„Mit dieser mehr als stabilen Entwicklung der Branche in Deutschland und Österreich sind wir sehr zufrieden, die Schweizer Kollegen konnten leider nicht in gleichem Maße an der positiven Entwicklung teilhaben“, sagte Dr. Ralf Bartsch, Vorstandssprecher des Handelsverbands Heimwerken, Bauen und Garten (BHB). „Über den bisherigen Jahresverlauf gesehen haben die meisten Unternehmen ganz wesentlich von der sehr früh einsetzenden Gartensaison und dem heißen Frühsommer profitieren können. Umsichtige Order und Bevorratung konnten dabei in entsprechende Mehrumsätze umgemünzt werden“.

Trends in der Sortimentsbetrachtung

Die Tendenz in der Übersicht der insgesamt 22 im BHB-/GFK-Panel erfassten Sortimente zeigt sich in Deutschland eindeutig positiv. So stieg der Gesamt-Bruttoumsatz der deutschen Bau und Gartenfachmärkte um 4,5 Prozent auf 15,05 Mrd. Euro. In 20 Warengruppen sind teils kräftige Zuwächse zu verzeichnen.

Die Sortimente mit den größten Umsatzzuwächsen im Zeitraum Januar bis September 2019:

  1. Gartenchemie/ Erden/ Saatgut (+11,8 Prozent)
  2. Bauchemie/ Baumaterial (+8,1 Prozent)
  3. Möbel (+7,8 Prozent)
  4. Holz (+7,5 Prozent)
  5. Sonstiges (inkl. Services) (+6,0 Prozent)

Dicht dahinter folgen die verschiedenen Gartensortimente, die meist auch noch über 5 Prozent wachsen konnten. Im Dreivierteljahreszeitraum gab es in Deutschland zwei Sortimente, die nicht zulegen konnten: Dies waren der Bereich der Gartenmöbel, der mit minus 3,3 Prozent überraschend deutlich rückläufig war. Rückgänge mussten die Baumärkte auch im Bereich Wohnen/Deko hinnehmen. Die Produkte dieses Segments wurden 1,8 Prozent weniger umgesetzt als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

19.11.2019