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Kaufbedürfnisse ­virtuell triggern

Augmented Reality ist dieser Tage ein häufig gebrauchtes Schlagwort, wenn es um Strategien zur Rettung des stationären POS geht. Tatsächlich birgt die Technik viel Potenzial. Doch sind der Anwendung derzeit auch noch Grenzen gesetzt.

Durch AR kann man bereits sehen wie die Pflanze in die Wohnung passen würde.
Wie wirkt die Pflanze im eigenen Wohnzimmer? Fragen wie diese können Händler und Hersteller ihren Kunden künftig ganz plastisch beantworten, indem das gewünschte Produkt per App einfach in das individuelle Wohnsetting projiziert wird. Möglich macht dies zum Beispiel Green Solutions.

„Augmented Reality, kurz AR, nennen Fachleute derartige Anwendungen, bei der Realität und virtuell erschaffene Welten miteinander verschwimmen. Diese „erweiterte Realität“, so die wörtliche Übersetzung, kann damit noch etwas mehr als Virtual Reality (VR), bei der eine von der echten Umwelt losgelöste virtuelle Realität erschaffen wird, wie man sie beispielsweise aus Computerspielen kennt. Und genau das macht AR für den Handel so interessant, auch im grünen Bereich.

Vielversprechende ­Schlüsseltechnologie

Ob Beet- und Terrassenplaner, Gartenmöbelkonfigurator oder sprechendes Etikett – Techniken wie diese halten zögerlich, aber bestimmt Einzug am POS. Handelsexperten wie Daniel Brown von der Kölner World of VR GmbH sehen in ihnen gar eine Schlüsseltechnolgie, um den stationären Handel für Verbraucher wieder interessanter oder, wissenschaftlich gesprochen, in der Customer Journey relevanter zu machen. „AR und VR erschaffen ein neues Erlebnis, und das nicht nur durch Animation. Mehr Informationen, mehr Optionen und mehr Interaktion helfen, das Erlebnis zu intensivieren“, argumentiert Brown, der die Technik auf dem Vormarsch sieht. Auch KMS-Geschäftsführer Andreas Sievert propagiert den Mehrwert für Konsumenten. Für ihn ist AR nicht nur geeignet, ein positives Markenbild zu erzeugen und die emotionale Identifizierung mit der Marke zu stärken. Komplexe Produkte ließen sich besser darstellen, und Kaufentscheidungen würden nicht mehr nur über den Preis gesteuert. Diesen Trend bestätigen nicht zuletzt Beobachtungen aus dem Vorreiterland des Handels, den USA. Laut der Trendplattform DIY Next nutzen dort bereits mehr als 60 Prozent der Konsumenten AR für ihren Einkauf. In einigen Produktgruppen steigere die Technologie tatsächlich die Ausgabebereitschaft, heißt es.

Welche Benefits die neue Technologie für das Gartencenter hat, erfahren Sie beim Markt in Grün Barcamp. Melden Sie sich an und seien Sie dabei.

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14.01.2019