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Alles machbar in Köln

Vom 30. Mai bis 1. Juni 2021 soll in Köln die Fachmesse spoga+gafa stattfinden. Schon jetzt ist der Anmeldestand gut. Liegen könnte das auch an dem neuen Messekonzept.

spoga+gafa neues Konzept
Foto: Onusseit

Von wegen Coronapause! Bei der Koelnmesse, Veranstalter der jährlichen Garten- und Lifestylemesse spoga+gafa, hat man die durch die Pandemie verordnete Veranstaltungsruhe der zurückliegenden Monate genutzt. Viele Aspekte wurden neu durchdacht, etliches Althergebrachte kam auf den Prüfstand. Herausgekommen ist ein Messekonzept, das hierzulande bislang wegweisend sein dürfte – nicht nur unter dem Sicherheitsaspekt. Was aus der Not heraus geboren wurde, gab vielmehr Anstoß zu einer neuen Messespielart, bei der vieles möglich ist, das man noch vor Monaten so nicht erwartet hätte. Nähergebracht hat die Koelnmesse das Ergebnis vom 5. Oktober bis 4. November Interessenten, Ausstellern und der Presse vor Ort im #B-SAFE4business-Village auf dem Kölner Messegelände.

New, safe & ready

Unter dem Topic „New, safe & ready“ zeigte die Koelnmesse dort in Halle 9 an 29 Stationen und rund 100 Lösungen, wie Messegeschehen künftig in Köln aussehen kann, angefangen von der hochmodernen kontaktlosen Einlass-Schranke über digital erweiterte, interaktive Standbaukonzepte, App-basierte Lösungen zum Lenken von Besucherströmen, hybride Veranstaltungsmöglichkeiten und unkomplizierte Streaming-Optionen bis hin zum nachhaltigen und sicheren Catering und dem eSlot-Management für Messebauer und Aussteller.

Mehrwert Sicherheit

Erweiterung des Systemstands zum global vernetzten Showroom, der mit deutlich weniger Personal vor Ort auskommt, als bisher? Im Rahmen des neuen Kölner Konzepts ist auch dies kein Problem, sondern durchaus gewollt, wie Stefan Lohrberg, Direktor der spoga+gafa, betont. „Messen werden sich verändern“, sagt er. Nicht nur aus dem neuen Sicherheitsempfinden heraus, das die Corona-Pandemie mit sich gebracht hat. Auch gesellschaftliche Faktoren wie die Nachhaltigkeits- und Klimadiskussion fordern aus seiner Sicht neue Lösungen. Protektionismus sei da fehl am Platz. In diesem Sinne handele es sich bei den gezeigten Neuheiten auch nicht um eine Corona-Lösung, sondern vielmehr um ein Konzept, das „den Mehrwert Sicherheit“ bietet und die Reichweite für Neuheiten, Begegnungen und Geschäfte, die Messen üblicherweise auszeichnen, durch den richtigen Mix aus persönlichem Austausch und moderner Technik noch steigert. Laut Stefan Lohrberg honorieren das auch die Aussteller der spoga+gafa 2021, die für den 30. Mai bis zum 1. Juni in Köln unter dem Hashtag Gardenbackstronger angesetzt ist.

Anmeldestand erfreulich

Laut Stefan Lohrberg honorieren das auch die Aussteller der spoga+gafa 2021, die unter dem Hashtag Gardenbackstronger für den 30. Mai bis zum 1. Juni in Köln terminiert ist. Demnach ist der Anmeldestand für die weltweit größte Gartenmesse schon jetzt erfreulich. In einigen Bereichen, so Lohrberg, läge er sogar über Vor-Corona-Niveau. Wenn überhaupt, dann gäbe es noch eine gewisse - wenn auch geringe - Zurückhaltung bei interkontinentalen Ausstellern. Bei den europäischen Marken, die bei der spoga+gafa traditionell sehr wichtig sind, liegen die Anmeldungen laut dem Messedirektor jedoch bereits bei über 100 Prozent, gemessen an den Anmeldungen vor der Corona-Pandemie. „Wir freuen uns darauf, mit diesem guten Stand über den Winter zu gehen, um dann gemeinsam in ein erstarktes Frühjahr zu starten. In jedem Fall sind wir bereit für die spoga+gafa im Mai und Juni 2021.“

04.11.2020