zurück

Aleia Roses wohl bald verkauft

Ein Investmentfonds hat das einzige Angebot zur Übernahme nach dem Konkurs von Aleia Roses vorgelegt, wie spanische Medien berichten. In dem Hightech-Gewächshaus in Soria wird die Rosensorte 'Red Naomi!' produziert.

Produktionsanlage Aleia Roses
Produktionsanlage Aleia Roses
Foto: K. Onusseit

Bei dem Investmentfonds handelt es sich um JB Capital Markets unter der Leitung von Javier Botín, dem jüngsten Sohn von Emilio Botín. Der Insolvenzverwalter soll dem Verkauf bereits zugestimmt haben.

Miguel Brezmes, Vorsitzender der Gewerkschaft CCOO, bestätigte gegenüber dem Radiosender Cope Soria, dass es sich um einen Risikokapitalfonds handelt, der mit neun Millionen Euro zur Erhaltung von mindestens 230 Arbeitsplätzen ausgestattet ist. Die Gewerkschaften haben das Angebot mit "Unsicherheit, aber relativer Ruhe" erhalten, hieß es. Denn es handele sich um einen Risikokapitalfonds, dessen Hauptziel es ist, Aleia Roses rentabel zu machen. Die Investoren würden versuchen, das Unternehmen in bessere Bahnen zu bringen, damit ein Industriekonzern es übernehmen könne.

Die Gewerkschaft CCOO versichert, dass sie anspruchsvoll sein wird, damit die Bedingungen erfüllt werden, insbesondere im Hinblick auf die Aufrechterhaltung und die Ruhe der Belegschaft. Miguel Brezmes versicherte, dass er ein anstehendes Gespräch mit dem Konkursverwalter führen wird, um Zweifel zu klären: "Es gibt viele Elemente, die besprochen werden müssen, und wir werden sehr anspruchsvoll sein, um sicherzustellen, dass dies nicht schief geht."

Wie Cope Soria weiter berichtet, habe der Insolvenzverwalter den 1. März als Frist für die Schließung des Betriebs festgelegt. Wenn das Handelsgericht seine Zustimmung gibt, und die Gewerkschaft auch zuversichtlich ist, könne der Prozess schnell und mit Garantien für die Mitarbeiter ablaufen.

11.02.2020